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Landbote 15. März 2002
Zum Abheben in die fünfte Dimension
Es ist keine Arche Noah, die zurzeit im neuen Obergeschoss der Gokart-Halle «Tempodrom» entsteht.
Andri Bryner
Statt aussen, wird das Gebälk in den nächsten Tagen innen mit Holzplatten ausgekleidet am Ende wird es eine überdimensionierte Suppenschüssel sein, eine «Bowl» in gut Neudeutsch. In der 320 Kubikmeter grossen Badewanne ohne Wasser werden sich ab dem 6. April die Skater vergnügen und ihre Figuren aufs Holz oder in die Luft fetzen. Dann soll der Einzug des Block37 ins Tempodrom abgeschlossen sein. Mit einem Fest wird die neue Anlage, samt Rollerpark, Beachvolleyfeld und Kletterwänden wieder der Öffentlichkeit übergeben.
Konstruiert hat die Bowl der Schreiner Ralf Pogo Vogt (Bild), Spezialist für Skaterparks. An eine Bowl aus verleimten Schweizer Hölzern hat er sich noch nie gewagt. Über 700 Einzelteile, schätzt Vogt, sind jetzt für die Weltneuheit zusammenzubauen. Ihre Herstellung hätte manche Zimmerei überfordert. Denn für die kugelförmig zugefrästen Platten, sind computergesteuerte Spezialmaschinen erforderlich, die ein Holzstück gleichzeitig in fünf verschiedenen Richtungen bearbeiten können.
Für den Umzug des Block37 werden gut 1,5 Millionen Franken investiert nicht allein für die neue Attraktion im Skaterpark vor allem auch für den Einbau des Zwischenbodens im Tempodrom. Weil der Block acht Monate vor Ablauf seines Mietvertrages aus der Sulzer-Halle 37 auszieht, kann dort früher mit einem Wohnbauprojekt der Winterthur-Versicherungen begonnen werden. Sulzer hat darum den Umzug mit 750 000 Franken unterstützt.
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